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Inception
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Inception ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Heist-Filmcite-ref-3[3] aus dem Jahr 2010 und der siebte Spielfilm des britisch-US-amerikanischen Regisseurs Christopher Nolan, der auch das Drehbuch verfasste und als Produzent fungierte. Die Produktionskosten des Films betrugen 160 Millionen US-Dollar und wurden von den beiden ausfĂŒhrenden Filmproduktionsgesellschaften Warner Bros. und Legendary Pictures getragen.

Nolan entwirft darin ein komplexes Modell der Beeinflussung des Unterbewusstseins durch gemeinsames TrĂ€umen. Der Protagonist Dominick Cobb, gespielt von Leonardo DiCaprio, hat sich darauf spezialisiert, wĂ€hrend eines Traumes wertvolle Informationen aus dem Unbewussten der Opfer zu stehlen. Nach einem gescheiterten Auftrag erhĂ€lt Cobb die Aufgabe, eine Inception, das Einpflanzen eines Gedankens in das Unterbewusstsein eines Opfers, durchzufĂŒhren. Gelingt der als unmöglich geltende Auftrag, erhĂ€lt Cobb durch den mĂ€chtigen Auftraggeber die Möglichkeit, nach langer Zeit im Exil wieder in die Vereinigten Staaten einzureisen und seine Kinder wiederzusehen.

Der Film, der von Kritikern fĂŒr die ungewöhnlich komplexe und originelle Handlung gelobt wurde, war mit einem Einspielergebnis von ĂŒber 825 Millionen US-Dollar auch ein kommerzieller Erfolg. Inception wurde unter anderem mit vier Oscars geehrt, viermal fĂŒr den Golden Globe Award nominiert und erhielt Preise bei den Broadcast Film Critics Association Awards und den British Academy Film Awards.

Contents

‱ Handlung
‱ Produktion
‱ Drehbuch
‱ Dreharbeiten
‱ Filmmusik
‱ Marketing
‱ Analyse
‱ Filmende
‱ Rezeption
‱ Kritiken
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Handlung

Das US-MilitĂ€r entwickelte das sogenannte Traum-Sharing, ein Verfahren zur Beeinflussung des Traumes eines nichtsahnenden Opfers. Angreifer können nicht nur Mitwirkende des Traumes sein, sondern können auch die Traumwelt erschaffen und kontrollieren. Aufbauend auf dieser Möglichkeit zur gemeinsamen Traumbegehung entwickelten Dominick Cobb und seine Frau Mal das Konzept vom Traum im Traum. Charakteristisch ist, dass die Zeit fĂŒr den TrĂ€umenden im Traum erheblich schneller vergeht. Die RealitĂ€t um ihn herum erscheint dem TrĂ€umenden daher langsamer. Dieser Eindruck verstĂ€rkt sich mit jeder weiteren Traumebene.

Nachdem Cobb und seine Frau jedoch aus einem Traum aufgewacht waren, glaubte Mal, sie befinde sich immer noch in einem Traum, und nahm sich das Leben in dem Glauben, hierdurch in der RealitĂ€t aufzuwachen. Denn wer im Traum stirbt, wacht auf, egal in welcher Traumebene man sich befindet. Um ihren Mann zu zwingen, es ihr gleichzutun, ließ sie es so aussehen, als habe er sie ermordet. Cobb flĂŒchtete daher aus den Vereinigten Staaten und musste seine Kinder dort zurĂŒcklassen.

Basierend auf seinem gesammelten Wissen hat er sich auf das Auslesen (die sogenannte Extraction) wertvoller Informationen aus dem Unterbewusstsein der jeweiligen Zielperson spezialisiert.

Der Film beginnt mit dem Versuch Cobbs und seines Teams, mit Hilfe der Traum-Sharing-Methode geheime Informationen des japanischen GeschĂ€ftsmannes Saito zu entwenden. Der Plan scheitert knapp: Saito bemerkt rechtzeitig, dass der versuchte Raub lediglich ein durch Cobb und sein Team gesteuerter Traum in einem Traum war. Trotz des Fehlschlags zeigt sich Saito beeindruckt und engagiert Cobb: Er soll dem Erben eines Konkurrenzunternehmens die Zerteilung des Konzerns ins Unterbewusstsein setzen, um diesen zu schwĂ€chen und so ein drohendes Weltmonopol der Energieversorgung zu vereiteln. Obwohl diese sogenannte Inception gemeinhin als unmöglich angesehen wird, sagt Cobb zu, weil Saito verspricht, ihm als Gegenleistung die RĂŒckkehr zu seinen Kindern und Straffreiheit zu ermöglichen, denn Cobb ist der Einzige, dem jemals eine Inception gelungen ist.

FĂŒr den schwierigen Coup versammelt Cobb ein Team aus erfahrenen Experten um sich: Neben Arthur, Eames und dem Apotheker Yusuf, der fĂŒr die Sedierung des Teams zustĂ€ndig ist, wirbt Cobb die talentierte Architektur-Studentin Ariadne als „Traumarchitektin“ an. Durch gemeinsame AusflĂŒge in Traumwelten mit Cobb lernt sie erstmals die Möglichkeiten der Traum-Manipulation kennen, erfĂ€hrt jedoch auch, dass sich Cobb fĂŒr Mals Tod verantwortlich fĂŒhlt. Mal taucht immer wieder als Cobbs unkontrollierbare Projektion in TrĂ€umen auf. Die Faszination des Projekts ĂŒberwiegt allerdings ihre Angst vor der Unberechenbarkeit von Cobbs Psyche. Auch von der Gefahr, aus tiefen Traumebenen nicht mehr aufzuwachen und in Umnachtung zu versinken, lĂ€sst sich zunĂ€chst keiner im Team abschrecken.

Der komplexe Plan wird auf einem mehrstĂŒndigen Flug von Sydney nach Los Angeles in die Tat umgesetzt: Das Team betĂ€ubt heimlich Robert Fischer, das Ziel der Inception. Cobb, Arthur, Eames, Ariadne, Yusuf und Saito verbinden sich mittels einer Apparatur mit Fischer und dringen in Yusuf als ersten TrĂ€umer ein. Der durch das Team erzeugte Traum nimmt jedoch eine desaströse Wende: Fischer ist mental geschult; sein Unbewusstes verĂŒbt daher im Traum in Form einer Privatarmee Angriffe auf die Eindringlinge. Saito wird dabei schwer verletzt. Schließlich gelingt die Flucht in ein Versteck. Dort tĂ€uschen sie dem entfĂŒhrten Fischer die Anwesenheit von dessen Patenonkel Peter Browning vor, der ihm von einem zweiten, geheimen Testament des Vaters erzĂ€hlt. Zusammen mit dem gekidnappten Fischer flĂŒchtet Cobbs Team in einem Van vor den Angreifern. Um in eine weitere Traumebene hinabzusteigen, schließen sie sich wĂ€hrend der turbulenten Fahrt abermals an eine Traum-Apparatur an, wĂ€hrend Yusuf am Steuer versucht, den Verfolgern zu entkommen. Seine Flucht endet auf einer BrĂŒcke, wo er laut Plan den Van in den Fluss stĂŒrzen lassen soll, um einen „Kick“ zu bewirken. Als Kick bezeichnen die Protagonisten einen Vorgang, der dazu geeignet ist, die schlafende Person aufzuwecken, etwa ein freier Fall oder kaltes Wasser. Dieser ist entscheidend fĂŒr eine pĂŒnktliche RĂŒckkehr des TrĂ€umenden, da er sonst weiter im Traum verweilt. Jede Traumebene muss durch einen Kick aufgelöst werden. Beim TrĂ€umen mit schwacher Sedierung funktioniert auch ein Tod im Traum, um eine Ebene darĂŒber aufzuwachen.

Da sich auf tieferen Traumebenen die Geschwindigkeit der Denkprozesse potenziert, werden aus der minutenlangen Fahrt des Vans fĂŒr die TrĂ€umenden Stunden innerhalb ihres Traums. Auf der zweiten Traumebene gibt sich Cobb gegenĂŒber Fischer als dessen VerbĂŒndeter aus, da Fischer immer stĂ€rker auf die Eigenartigkeit des Traums reagiert. Unter dem Vorwand, die Motive der Angreifer zu hinterfragen, steigen Cobb und seine Mitarbeiter in eine noch tiefere Traumebene und damit noch tiefer ins Unterbewusstsein von Fischer ab. Diesmal bleibt Arthur (TrĂ€umer der zweiten Ebene) zurĂŒck, um durch einen Kick die TrĂ€umenden wieder zurĂŒckzuholen. Auf der ersten Traumebene bereitet Yusuf, der sich nur mit MĂŒhe gegen die Angreifer verteidigen kann, die TrĂ€umenden auf den Kick mit einem Chanson vor, das alle Traumebenen akustisch durchdringt. WĂ€hrend auf allen Traumebenen die Eindringlinge mit immer aggressiveren Angreifern zu kĂ€mpfen haben, gelingt es trotz der knappen Zeit, nah an das Ziel heranzukommen: Fischer soll in der dritten Traumebene seinen verstorbenen Vater sehen. Bevor Fischer jedoch den Raum betritt, wird er von Mal erschossen. Auch Saito liegt aufgrund schwerer Verletzungen im Sterben. Statt aufzugeben, ĂŒberzeugt Ariadne Cobb, eine weitere Traumebene nach unten zu steigen, um Zeit zu gewinnen und das Vorhaben zu Ende zu bringen, bevor Saito in der Traumebene darĂŒber endgĂŒltig verstirbt. Dieser befindet sich im sogenannten „Limbus“, dem Ort fĂŒr jene, die in einem Traum sterben, aufgrund der starken Sedierung jedoch nicht aufwachen können. Diese Menschen sind in der RealitĂ€t umnachtet.

In der vierten Traumebene trifft Cobb seine dort wartende Frau, die ihn ĂŒberreden will, fĂŒr immer dort bei ihr und ihren Kindern zu bleiben. Cobb offenbart nun, dass er nur deshalb eine Inception fĂŒr realisierbar hielt, weil er bereits eine an seiner Frau durchgefĂŒhrt hatte: Damals injizierte er seiner Frau den Gedanken, sich nur in einem Traum zu befinden, um sie, die lieber im Traum leben wollte, wieder in die RealitĂ€t zurĂŒckzufĂŒhren. Weil dieser Gedanke Mal jedoch auch in der realen Welt plagte und zu ihrem Suizid fĂŒhrte, lĂ€sst ihn das SchuldgefĂŒhl nicht mehr los. Ariadne sorgt fĂŒr einen Kick bei Fischer im Limbus, wĂ€hrend er auf der dritten Traumebene von Eames mit einem Defibrillator wiederbelebt wird. Kurz bevor mit einem Kick auf allen Ebenen die TrĂ€umenden erwachen, trifft Fischer auf seinen Vater, und die Inception gelingt.

Cobb bleibt freiwillig im Limbus zurĂŒck. Er verabschiedet sich auch innerlich von seiner verstorbenen Frau und sucht Saito: Ohne ihn hat er keine Chance auf ein Wiedersehen mit seinen „realen“ Kindern. Er erinnert den schon vergreisten Saito an die Abmachung und daran, dass sie sich in einem Traum befinden, den er verlassen mĂŒsse. Kurz darauf wachen Cobb und Saito im Flugzeug auf, wo die TrĂ€ume ihren Anfang genommen haben. Nach einem Telefonat Saitos kommt Cobb am Flughafen ohne Probleme durch die Kontrollen und fĂ€hrt nach Hause zu seinen Kindern. Ob dies nun ein Traum oder die RealitĂ€t ist, bleibt jedoch offen.

Produktion

Drehbuch

Bereits 2001 schrieb Nolan ein 80-seitiges Treatment ĂŒber Personen, die in der Lage sind, TrĂ€ume zu stehlen. Die Grundidee fĂŒr den Film entsprang der Frage, wie das Begehen von TrĂ€umen genutzt und missbraucht werden könnte.cite-ref-collider-com-4-0[4] Dabei plante Nolan ursprĂŒnglich einen Horrorfilm.cite-ref-telegraph-5-0[5] Erst spĂ€ter entschied er sich, die EmotionalitĂ€t der Geschichte hervorzuheben.cite-ref-latimes-6-0[6] Das Drehbuch, an dem er nach eigenen Angaben neun bis zehn Jahre schrieb,cite-ref-collider-com-4-1[4] wurde durch Ă€hnliche Filme aus der Zeit kurz vor der Jahrtausendwende beeinflusst, darunter Matrix, Dark City sowie The 13th Floor.cite-ref-latimes-6-1[6] Nolan ließ sich dabei von Personen wie Jorge Luis Borges, aber auch Filmen wie Ich kĂ€mpfe um dich, 2001: Odyssee im Weltraum oder den James-Bond-Filmen inspirieren.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]

In dem Glauben, nicht das nötige Budget fĂŒr den Film zu erhalten, versuchte Nolan, die Inhalte in einfacherer Form wiederzugeben. Er erkannte jedoch, dass dies nicht möglich war:

“The reason is, as soon as you’re talking about dreams, the potential of the human mind is infinite. And so the scale of the film has to feel infinite. It has to feel like you could go absolutely anywhere by the end of the film.”

„Der Grund ist, dass das Potenzial der menschlichen Gedanken unendlich ist, sobald es um TrĂ€ume geht. Der Rahmen des Films muss ebenso unendlich sein. Es muss sich anfĂŒhlen, als könne man am Ende des Filmes ĂŒberall hingehen.“

–

Christopher Nolan

:

In einem Interview ĂŒber das Budget von

Inception

Nach Abschluss seines Films The Dark Knight benötigte Nolan sieben Monate, um das finale Drehbuch fĂŒr Inception fertigzustellen.cite-ref-artsbeat-10-1[10] Am 11. Februar 2009 wurde bekanntgegeben, dass Nolan das Drehbuch an Warner Bros. verĂ€ußerte.cite-ref-11[11]

Casting und Besetzung

Nolan besetzte etliche Rollen mit Schauspielern, mit denen er bereits zuvor gearbeitet hatte. Wichtig war ihm, dass jeder Schauspieler, egal wie gewichtig die Rolle, in der Lage sei, die IndividualitĂ€t der Figur zu unterstreichen.cite-ref-12[12] Eine tragende Rolle bei der Entwicklung der Figuren hatte Leonardo DiCaprio, der nach dem Casting der erste Schauspieler war, der eine Zusage erhielt.cite-ref-collider-com-4-2[4] Nolan wollte bereits fĂŒr seine vorherigen Filme mit DiCaprio zusammenarbeiten, hatte jedoch erst bei Inception Erfolg, da DiCaprio das Konzept des Films gefiel. Gemeinsam wurde das Drehbuch noch einmal ĂŒberarbeitet, wobei DiCaprio auch bei der emotionalen Entwicklung der Figur des Cobb involviert war.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Nolan ĂŒbergab Cillian Murphy das Drehbuch mit dem Angebot, er könne sich seine Rolle selbst aussuchen.cite-ref-pajiba-15-0[15]

FĂŒr die Besetzung der Figuren zog Nolan außerdem andere Schauspieler in Betracht: FĂŒr die Figur des Cobb waren Brad Pitt und Will Smith vorgesehen, beide lehnten die Rolle jedoch ab.cite-ref-16[16] Die Rolle des Arthur sollte ursprĂŒnglich James Franco, bekannt aus Spider-Man, ĂŒbernehmen, der jedoch aus TermingrĂŒnden ablehnte.cite-ref-pajiba-15-1[15] Ariadne sollte laut Nolan eigentlich von Evan Rachel Wood gespielt werden, diese lehnte die Rolle jedoch ab. Nolan zog auch Emily Blunt, Rachel McAdams, Jessy Schram, Taylor Swift, Carey Mulligan und Emma Roberts in die engere Auswahl.cite-ref-pajiba-15-2[15] Die Rolle der Mal, die von Marion Cotillard gespielt wird, sollte ursprĂŒnglich von Kate Winslet dargestellt werden.cite-ref-pajiba-15-3[15]

Cobbs Sohn wurde von Christopher Nolans Kind Magnus Nolan gespielt.cite-ref-wired-com-17-0[17]

Dreharbeiten

Die Dreharbeiten erfolgten in sechs verschiedenen LĂ€ndern auf vier Kontinenten.cite-ref-18[18] Sie begannen am 19. Juni 2009 in Tokiocite-ref-19[19] und wurden in Cardington (Bedfordshire, Vereinigtes Königreich) fortgesetzt. Mithilfe einer kardanischen AufhĂ€ngungsvorrichtung wurde dort eine Hotelbar erstellt, die fĂŒr eine Szene, in der die Gravitation aus den Fugen zu geraten scheint, in zwei Richtungen schwenkbar ist. Außerdem konzipierte Szenenbildner Guy Hendrix Dyas einen voll drehbaren Hotelflur, um die Szenen, in denen Schwerelosigkeit herrscht, zu realisieren. Dieser sollte ursprĂŒnglich zwölf Meter lang sein, wurde dann aber mehr als doppelt so lang gebaut. FĂŒr eine andere Szene wurde zudem eine weitere, nicht-drehbare Version des Flures errichtet.cite-ref-20[20] Da die Filmmacher nicht wussten, wie sie die Schwerelosigkeit von Elliot Pages Haaren simulieren sollten, wurden die Haare streng nach hinten gebunden. Auch wurde die Kleidung der Protagonisten speziell ausgesucht:

“The clothes in those scenes could not be hanging down because, without gravity, they would be floating. We had to do things like wire shoelaces to make sure they were standing straight out and tack down the men’s ties so they didn’t flop around at random.”

„Die Kleidung in diesen Szenen durfte nicht herunterhĂ€ngen, da sie ohne Schwerkraft herumschweben mĂŒsste. Wir mussten daher etwa die SchnĂŒrbĂ€nder verdrahten oder die Krawatten festheften, damit diese nicht frei herunterhĂ€ngen.“

–

Jeffrey Kurland, Costume Designer bei

Inception

Danach wurden weitere Szenen in Paris gedreht, unter anderem an der Seine an der Bir-Hakeim-BrĂŒcke. Die Szene, in der Cobb und Ariadne zusammen in einem Bistro sitzen und er ihr die Traumwelt erklĂ€rt, wurden mit ĂŒber 1000 Bildern pro Sekunde aufgenommen, da Nolan die auftretenden Explosionen in höchstmöglicher Zeitlupe darstellen wollte.cite-ref-22[22]

Szenen, die im Film als Mombasa ausgewiesen wurden, wurden in Tanger (Marokko) gedreht. Dort wurde unter anderem eine Verfolgungsjagd im historischen Medina-Stadtteil aufgenommen.cite-ref-23[23]

In Los Angeles wurden unter anderem die Szenen gedreht, in denen sich der Protagonist Saito in einem schlossĂ€hnlichen GebĂ€ude aufhĂ€lt. Die Innenarchitektur des Schlosses im Stil der japanischen Architektur wurde eigens fĂŒr den Film kreiert.cite-ref-24[24] Ebenso wurde eine Autoverfolgungsjagd in Downtown L.A. gedreht, bei der ein Zug durch den Verkehr rast. FĂŒr diesen Zweck wurde ein LKW so umgebaut, dass das Chassis einem Zug gleicht.cite-ref-25[25] Um diese Szene entsprechend zu vertonen, nahm der Sounddesigner Richard King das GerĂ€usch fahrender ZĂŒge auf, verlangsamte dies und verstĂ€rkte einige Frequenzen.cite-ref-26[26] In einem Fluss am Hafen von Los Angeles wurde eine Szene gedreht, in der ein Van von der Commodore Schuyler F. Heim Bridge stĂŒrzt. Auch wurden diverse Unterwasserszenen gedreht, bei denen die Darsteller zeitweise bis zu fĂŒnf Minuten unter der WasseroberflĂ€che bleiben mussten. FĂŒr diesen Zweck mussten Darsteller mit Luft aus Tauchflaschen versorgt werden.cite-ref-mtv-behind-the-scenes-27-0[27]

Die vom James-Bond-Film Im Geheimdienst Ihrer MajestÀt (1969) inspirierten Szenen der Schnee-Thematik wurden Ende 2009 in Alberta (Kanada) beim Fortress Mountain Resort gedreht.cite-ref-28[28]

Kameratechnik

Gedreht wurde der Film im anamorphen Format auf 35-mm- und 70-mm-Film, wobei Landschaftsaufnahmen im VistaVision-Format erfolgten. Aus kĂŒnstlerischen GrĂŒnden verzichtete Nolan auf Nutzung von IMAX-Aufzeichnungen. Ebenso verzichtete er auf einen Dreh in 3D, da er ansonsten auf ein Objektiv mit Festbrennweite hĂ€tte verzichten mĂŒssen. In der Postproduktion sah sich Nolan eine nachtrĂ€gliche 3D-Fassung des Films an, war jedoch mit der 2D-Version zufrieden.cite-ref-29[29] Berichten zufolge wurde eine 3D-Fassung auf Blu-ray Disc in ErwĂ€gung gezogen.cite-ref-30[30]

Visuelle Effekte

Einige Szenen wurden im großen Stil mit CGI-Technik unterstĂŒtzt, laut VFX Supervisor Paul Franklin ist die Menge der CGI-Einstellungen jedoch bedeutend geringer als in vergleichbaren Produktionen.cite-ref-wired1-31-0[31]

Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung fĂŒr das Team, das fĂŒr die visuellen Effekte zustĂ€ndig war, war laut Franklin die Visualisierung des Limbus. Nolan hatte genaue Vorstellungen von der Thematik. Ein Entwurf, der aussah „wie eine Eisberg-Version von Gotham City“, war jedoch nicht zufriedenstellend. Schließlich wurde ein Gletscher entworfen, der letztendlich mit Architektur und Straßen bestĂŒckt wurde.cite-ref-wired1-31-1[31]

Nolan wollte so viel wie möglich mit herkömmlicher Technik aufzeichnen. FĂŒr die Inszenierung einer Explosion einer Schneefestung wurde diese daher als Miniatur nachgebaut. Verantwortlich dafĂŒr war New Deal Studios, die eine Miniatur im Maßstab 1:6 anfertigten. Diese war insgesamt ĂŒber zwölf Meter hoch. Da die Explosion mechanisch unterstĂŒtzt wurde und die Miniatur daher sehr schwer war, mussten sie das Äußere des Modells in Leichtbauweise realisieren: Dazu verwendeten die Erbauer SprĂŒhgips in Verbindung mit Urethan, um einerseits dem Beton-Look des OriginalgebĂ€udes zu entsprechen und andererseits eine möglichst spektakulĂ€re Explosion herbeizufĂŒhren. Das Modell gefiel Nolan so gut, dass er Establishing Shots der Miniatur in Auftrag gab. Die Explosion des Modells wurde von fĂŒnf Kameras aufgezeichnet, darunter eine an einem ĂŒber 20 Meter hohen Kamerakran.cite-ref-32[32]

Filmmusik

FĂŒr die musikalische Untermalung von Inception war der Komponist Hans Zimmer verantwortlich. Zimmer arbeitete mit Inception bereits zum dritten Mal mit Christopher Nolan zusammen.cite-ref-33[33] Das offizielle Soundtrack-Album erschien unter dem Titel Inception: Music from the Motion Picture.

Zimmer bekam einen ersten Eindruck der HintergrĂŒnde der Protagonisten durch das Lesen des Drehbuchs, zudem war er stark in den Entwicklungsprozess des Films mit eingebunden. Er interpretierte den geplanten Film zunĂ€chst als Liebesfilm und ließ sich von musikalischen Themen des Film noir beeinflussen. Den Film bekam er jedoch vorerst nicht zu sehen, da Nolan nicht wollte, dass seine gesammelten EindrĂŒcke beeinflusst werden. Erst nachdem Nolan den Film mit der von Zimmer erstellten Musik untermalt hatte, bekam der Komponist die Möglichkeit, den Soundtrack zu verfeinern.cite-ref-hanszimmerinterview-34-0[34]cite-ref-filmtracks-com-35-0[35]

Das im Film von den Protagonisten als Signal fĂŒr einen bevorstehenden Kick an die TrĂ€umenden verwendete, von Édith Piaf gesungene Lied Non, je ne regrette rien (französisch fĂŒr „nein, ich bereue nichts“) war fĂŒr Hans Zimmer Inspiration und Grundlage fĂŒr den gesamten Soundtrack. Dabei wurde das Piaf-StĂŒck stark verlangsamt und weiter modifiziert.cite-ref-magix-36-0[36]

“All the music in the score is subdivisions and multiplications of the tempo of the Édith Piaf track. So I could slip into half-time; I could slip into a third of a time. Anything could go anywhere. At any moment I could drop into a different level of time.”

„Die Musik des Soundtracks besteht aus dem Teilen und dem Vervielfachen des Tempos des Édith-Piaf-StĂŒcks. So konnte ich die Verlangsamung der Zeit deutlich machen. Zu jeder Zeit konnte ich in eine andere Zeitebene tauchen.“

–

Hans Zimmer

:

In einem Interview der New York Times / Artsbeat vom 27. Juli 2010

Die Idee, das Piaf-StĂŒck zum musikalischen Hauptthema zu machen, kam Zimmer, als er den Songtitel im Drehbuch Nolans las und sich danach eine Aufnahme schlechter QualitĂ€t von Non, je ne regrette rien anhörte. Es klang „wie ein Nachtclub in Paris in den 40ern, wĂ€hrend die deutsche Armee am Ufer entlangmarschiert“: „Es fĂŒhlte sich gefĂ€hrlich an, und es klang wie die Hymne eines vergessenen Traumes, einer vergessenen Liebe und eines vergessenen Lebens.“cite-ref-hanszimmerinterview-34-1[34]

FĂŒr Hans Zimmer bedeutete die Arbeit an Inception einen Wendepunkt seiner Philosophie:

“I’m not interested in the massive heroic tunes anymore. Now, I’m interested in how I can take two, three, or four notes and make a really complex emotional structure.”

„Ich bin nicht mehr an den gewaltigen, heroischen Einspielungen interessiert. Heute bin ich daran interessiert, zwei, drei oder vier Noten zu einer sehr komplexen emotionalen Struktur zu machen.“

–

Hans Zimmer

:

Im Interview mit filmtracks.com

Zimmer selbst bezeichnete sein Werk als „sehr elektronischen Score“, der dem ebenfalls verwendeten Orchester ebenbĂŒrtig sei.cite-ref-filmtracks-com-35-2[35] Kritiker bezeichnen die TonalitĂ€t in dem Soundtrack als „stark gleichartig“ (original: “extremely consistent”cite-ref-filmtracks-com-35-3[35]), die sich ĂŒber weite Strecken hinweg kaum verĂ€ndere, was dazu fĂŒhre, dass die Dramaturgie auf der Strecke bleibe.cite-ref-negativfilm2-38-0[38]

Der Soundtrack enthĂ€lt außerdem diverse E-Gitarrensoli von Johnny Marr. Auf der offiziellen Website des Inception-Soundtrackscite-ref-39[39] werden die Bonustracks Projections und Don’t Think About Elephants zum kostenlosen Download angeboten. Diese Titel sind nicht auf dem Soundtrack-Album zu hören. Die Trailermusik des ersten Trailers Mind Heist stammt von Zack Hemsey, gehört nicht zum Soundtrack und kann auf der Internetseite des KĂŒnstlers kostenlos angehört werden.cite-ref-40[40] FĂŒr den zweiten Trailer stammt die Musik (Official) von Lorne Balfe.

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und der Dialogregie von Tobias Meister im Auftrag der FFS Film- & Fernseh-Synchron GmbH in Berlin,cite-ref-synchronkartei-42-0[42] er selbst ĂŒbernahm nur eine kleine Sprechrolle am Ende des Films.

| Schauspieler | Rolle | Deutsche Stimme [ 42 ] |
|---|---|---|
| Leonardo DiCaprio | Dominick „Dom“ Cobb | Gerrit Schmidt-Foß |
| Joseph Gordon-Levitt | Arthur | Robin Kahnmeyer |
| Tom Hardy | Eames | Tobias Kluckert |
| Marion Cotillard | Mal | Natascha Geisler |
| Elliot Page | Ariadne | Anne Helm |
| Cillian Murphy | Robert Michael Fischer | Norman Matt |
| Ken Watanabe | Saito | Tƍru Tanabe |
| Dileep Rao | Yusuf | Olaf Reichmann |
| Tom Berenger | Peter Browning | Hans-JĂŒrgen Wolf |
| Michael Caine | Stephen Miles | JĂŒrgen Thormann |
| Pete Postlethwaite | Maurice Fischer | Roland Hemmo |
| Lukas Haas | Nash | Björn Schalla |

Marketing

Warner Bros. investierte 100 Millionen US-Dollar in Marketingkampagnen, wobei die Verantwortlichen diese Investition damit rechtfertigten, dass der Regisseur Christopher Nolan dank seiner Vorerfolge im Begriff sei, vom Publikum als eigene Marke mit entsprechender Zugkraft wahrgenommen zu werden.cite-ref-43[43]

Im August 2009 wurde ein erster Teaser veröffentlicht. Die offizielle Webseite zum Film zeigte lediglich einen sich drehenden Kreisel, der bis zum Dezember immer stĂ€rker schwankte. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Browserspiel Mind Crime der Webseite zugĂ€nglich gemacht, bei dessen Gewinn der Spieler das offizielle Filmplakat ansehen konnte. Im Mai 2010 wurde das Spiel erweitert, der „Gewinn“ war von nun an ein offizieller Trailer zum Film.cite-ref-44[44] Einen Monat spĂ€ter, kurz vor der Veröffentlichung des Films, wurden auf virales Marketing ausgerichtete Poster sowie Webseiten veröffentlicht.cite-ref-45[45]

Veröffentlichung

Seine Premiere hatte Inception am 8. Juli 2010 in London am Leicester Square. In den Vereinigten Staaten erfolgte die Premiere am 13. Juli 2010 in Hollywood in normalen und IMAX-Kinos. In Deutschland und in der Schweiz startete der Film am 29. Juli 2010, in Österreich einen Tag spĂ€ter.cite-ref-starttermine-46-0[46]

Inception wurde am 3. Dezember 2010 in Deutschland auf DVD und Blu-ray Disc veröffentlicht.cite-ref-zelluloid-47-0[47] Die Blu-ray-Version enthĂ€lt im Gegensatz zur DVD unter anderem Konzeptzeichnungen, Trailer sowie ein Prequel zum Film, bei dem die Vorgeschichte um Cobbs Team im Comic-Stil gezeigt wird.cite-ref-48[48] In Großbritannien wurden die DVD und Blu-ray am 6. Dezember 2010, in den Vereinigten Staaten am 7. Dezember 2010 veröffentlicht.cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]

FĂŒr den europĂ€ischen Markt wurden Limited-Edition-Varianten, unter anderem eine Briefcase-Edition, die noch weitere Extras – unter anderem einen Kreisel – enthĂ€lt, und diverse Steelbooks, vertrieben.cite-ref-51[51]

Die Free-TV-Premiere im deutschsprachigen Raum fand am 7. Oktober 2012 auf ORF eins und RTL jeweils um 20:15 Uhr statt.cite-ref-moviefacts-de-52-0[52]

Analyse

Visueller Stil

Nolan musste sich dem Problem entgegenstellen, dass die vielen Traumschichten, die in unterschiedlichen Umgebungen spielen, vom Zuschauer leicht verwechselt werden könnten. Aus diesem Grund entschied er sich, die Welten so unterschiedlich wie möglich zu gestalten. Dabei nutzte Nolan seine Erfahrungen mit Parallelmontagen aus seinem vorherigen Werk The Dark Knight. Weil Nolan im Rahmen der Nachbearbeitung auf farbliche Nachbesserung verzichten wollte, wĂ€hlte er fĂŒr den Dreh Orte aus, die sich ohne Nachbearbeitung leicht unterscheiden lassen, etwa eine Schneelandschaft oder eine verregnete Stadt.cite-ref-wired-com-17-1[17]

Wie in typischen Actionfilmen verwendet Nolan die Zeitlupe. Anders als in klassischen Filmen werden diese Slow-Motion-Szenen nicht nur fĂŒr die Steigerung des Spannungsbogens eingesetzt, sondern um die zeitlichen Unterschiede der unterschiedlichen Traumebenen deutlich zu machen: Der Sturz eines Vans in einen Fluss etwa wird in Zeitlupe gezeigt, um die Geschwindigkeit der nĂ€chsttieferen Traumebene deutlich zu machen.cite-ref-53[53]

Themen und Motive

Im Gegensatz zu Filmen, die ein Ă€hnliches Thema behandeln, etwa Matrix oder eXistenZ, sind die in Inception auftretenden Welten voneinander abhĂ€ngig. Was der TrĂ€umer fĂŒhlt oder erlebt, beeinflusst die Traumwelt, in der er sich befindet. So sorgt eine gefĂŒllte Harnblase eines TrĂ€umers dafĂŒr, dass in der Traumwelt starker Regen herrscht. In einer anderen Szene sorgt ein Autounfall, in den die TrĂ€umenden involviert sind, in der Traumwelt fĂŒr eine Lawine.cite-ref-sensesofcinema-54-0[54]

Ein Gedanke, der dem Opfer „eingepflanzt“ wird, muss auf seine einfachste Form reduziert werden, damit die Inception Wirkung hat. Das Team um Cobb plant diesen Gedanken auf Basis der schlechten Beziehung zwischen Robert Fischer, dem Opfer, und seinem Vater. Es versucht, diesen ödipalen Konflikt zu lösen, um den Gedanken erfolgreich platzieren zu können.cite-ref-sensesofcinema-54-1[54] Nicht nur der Ödipuskonflikt, auch die Theorie der VerdrĂ€ngung sind Motive, die durch Sigmund Freud geprĂ€gt und durch Nolan aufgenommen wurden. Die VerdrĂ€ngung spiegelt sich durch Cobbs Projektion von seiner Frau Mal wider, die in seinen TrĂ€umen immer wieder auftaucht und fĂŒr Probleme sorgt. Ariadne erkennt den VerdrĂ€ngungsprozess, als sie in Cobbs Traum eindringt und dort in sein Unterbewusstsein, im Film visualisiert durch das Untergeschoss, gelangt.cite-ref-sensesofcinema-54-2[54] Das Trauma, das Cobb nicht ĂŒberwunden hat, wird im Film deutlich, als ein Zug mitten durch eine Stadt rast und Cobb und sein Team an der DurchfĂŒhrung der Inception hindert. In Cobbs Erinnerung hat der Zug eine bedeutende Stellung in Zusammenhang mit Mals Tod.cite-ref-sensesofcinema-54-3[54]cite-ref-negativfilm-55-0[55]

Nolan verwendet BezĂŒge zur Mythologie und Religion: Der Name Yusuf ist eine arabische Version von Josef, der laut dem 1. Buch Mose die Gabe hatte, TrĂ€ume zu deuten. In der griechischen Mythologie ist Ariadne die Tochter von König Minos von Kreta und der Königin Pasiphae. Sie half Theseus, dem Labyrinth des Minotaurus zu entkommen. Die finale Version eines kreisrunden Labyrinths, das Ariadne im Film zeichnet, gleicht zudem dem Labyrinth der Sage.cite-ref-56[56] Laut Regisseur Nolan ist der Bezug zur Sage beabsichtigt.cite-ref-wired-com-17-2[17]

Der Film selbst verwendet viele Elemente des Film noir, darunter die Femme fatale (in Form von Mal) oder die besondere Lichtgestaltung.cite-ref-57[57] Besonders die Rolle Mals als Femme fatale war Nolan wichtig.cite-ref-wired-com-17-3[17] In der französischen Sprache bedeutet Mal, der Name von Cobbs Ehefrau, zudem „Das Böse“.cite-ref-58[58]

Autoren wie Thorsten Botz-Bornstein oder David Kyle Johnson und William Irwin assoziieren die Unkenntnis ĂŒber die Frage, ob Cobb trĂ€umt oder sich in der RealitĂ€t befindet, mit Platons Höhlengleichnis.cite-ref-59[59]cite-ref-60[60] Ein TrĂ€umender sei sich fĂŒr gewöhnlich nicht bewusst, dass er sich in einem Traumzustand befindet. Das ganze Leben könne demzufolge ein Traum sein, ohne dass die betreffende Person es weiß. Der Zuschauer erahnt demnach nur, wie nah Cobb der RealitĂ€t ist; es ist jedoch nicht sicher, ob es noch eine Ebene gibt, die der RealitĂ€t nĂ€her ist.cite-ref-61[61] Trotzdem handele jede Figur, die vor einer Wahl steht, nach klassischen Argumenten: Ariadne entscheidet sich fĂŒr das Leben außerhalb des Traumes, Cobb entscheidet sich gleichermaßen fĂŒr sein „altes Leben“, und Mal glaubt an ein Leben mit Cobb außerhalb der RealitĂ€t. Ob die Entscheidung bedeutet, nicht mehr in der RealitĂ€t zu agieren, ist irrelevant. Wie im Höhlengleichnis entscheiden sich die Gefangenen fĂŒr eine andere RealitĂ€t als der FlĂŒchtling. Auch wenn dies nicht die RealitĂ€t ist, fĂŒhlt sie sich fĂŒr die Protagonisten als ebensolche an. Sie sei demzufolge nicht eine Frage der Wahrnehmung, sondern eine Frage, woran geglaubt wird.cite-ref-62[62]

Unmögliche Figuren wie die Penrose-Treppe können durch den Surrealismus des Traumes von den Protagonisten erschaffen und genutzt werden, um etwa Verfolger abzuschĂŒtteln. Auch andere optische Illusionen wie der Droste-Effekt werden im Film genutzt, um die Möglichkeiten zur Umgehung der in der RealitĂ€t auftretenden Paradoxa darzustellen.cite-ref-63[63]

Im Film kommen an verschiedenen Stellen Totems vor. Dabei handelt es sich um GegenstĂ€nde, deren genaue Eigenschaften nur einzelnen Filmfiguren bekannt sind. Wenn sich die Eigenschaften des Totems verĂ€ndern, ist dies ein Hinweis darauf, dass man sich in einem fremdgesteuerten Traum befindet, da der Angreifer das Totem nicht kennt und daher auch nicht exakt in die Traumwelt einbauen kann. Zu Beginn des Films fĂ€llt Saito auf, dass ein ihm vertrauter Teppich nicht mehr aus Wolle besteht, und so erkennt er, dass er sich in einem Traum befindet. Ariadne legt sich als Totem eine Schachfigur zu, Arthur besitzt einen gezinkten WĂŒrfel, dessen Gewicht und Eigenschaften nur er selbst kennt. Cobb verwendet einen Kreisel, der die Eigenschaft hat, sich in seinen eigenen TrĂ€umen immer weiter zu drehen.

Filmende

Am Ende des Filmes dreht Cobb noch einmal seinen Kreisel, der ihm im bisherigen Filmverlauf darĂŒber Auskunft gegeben hat, ob er sich noch in einem Traum befindet oder in der RealitĂ€t: LĂ€sst der Drehimpuls des Kreisels nicht nach, ist dies fĂŒr Cobb ein sicherer Indikator dafĂŒr, sich noch in einem Traum zu befinden. Noch wĂ€hrend der Kreisel sich dreht, wendet sich Cobb seinen Kindern zu. Das Bild blendet jedoch aus, nachdem die Kamera einige Sekunden lang auf den sich drehenden, langsamer werdenden Kreisel gehalten hat. Dadurch bleibt dem Zuschauer die letztliche Auflösung verborgen. Denkbar wĂ€re nach Filmlogik, dass Cobb sich eine neue Traumwelt erschaffen hat, in der das Totem nun andere Eigenschaften aufweist. Bei einem solchen „Selbstbetrug“ wĂ€re selbst ein Umkippen des Kreisels kein Beweis mehr dafĂŒr, dass es sich nicht um einen Traum handelt.

Die Spekulationen, ob der Kreisel umkippt oder sich weiterdreht, kommentierte Nolan wie folgt:

“I’ve been asked the question more times than I’ve ever been asked any other question about any other film I’ve made. [
] What’s funny to me is that people really do expect me to answer it.”

„Diese Frage wurde mir hĂ€ufiger gestellt als jede andere Frage zu irgendeinem anderen Film, den ich gemacht habe. [
] Es ist witzig, dass die Leute von mir wirklich eine Antwort darauf erwarten.“

–

Christopher Nolan

:

Interview mit Entertainment Weekly / Inside Movies

Nolan ist sich der Mehrdeutigkeit des Films bewusst und gab in einem Interview gegenĂŒber Wired an, dass er diese nur auf Basis einer stabilen Interpretation an das Publikum fĂŒhren kann, da es sich sonst hereingelegt fĂŒhlen könne.cite-ref-wired-com-17-4[17] Verschiedene Autoren nahmen sich der Interpretation an und gingen dabei auf die Frage ein, ob sich Cobb am Ende des Filmes immer noch in einem Traum befindet.

Nolan selbst sagte ĂŒber diese Szene, das Wichtigste daran sei, dass Cobb den Kreisel nach dem Drehen nicht weiter beachtet.cite-ref-wired-com-17-5[17] Dies ist das Resultat von Cobbs verĂ€ndertem Unterbewusstsein, nachdem Mal ihn im Limbus vor die Wahl gestellt und er sich daraufhin fĂŒr die RealitĂ€t entschieden hat. Seine verĂ€nderte Wahrnehmung ist demzufolge eine weitere Inception in der Handlung gewesen, begrĂŒndet auf den im Film genannten Eigenschaften eines Gedankens:cite-ref-65[65]

“What is the most resilient parasite? [
] An idea. Resilient
 highly contagious. Once an idea has taken hold of the brain it’s almost impossible to eradicate. [
] An idea is like a virus, resilient, highly contagious. The smallest seed of an idea can grow. It can grow to define or destroy you.”

„Welches ist der widerstandsfĂ€higste Parasit? [
] Ein Gedanke! Resistent, hochansteckend; wenn ein Gedanke einen Verstand erst einmal infiziert hat, ist es fast unmöglich, ihn zu entfernen. [
] Ein Gedanke ist wie ein Virus, resistent, hochansteckend und die kleinste Saat eines Gedanken kann wachsen. Er kann Dich aufbauen oder zerstören.“

–

Cobb

:

im Film

Inception

Die Autoren David Kyle Johnson, Jason Southworth und William Irwin entfalten die Theorie, dass Cobb und Mal, nachdem sie Jahrzehnte im Limbus verbracht und sich auf den Bahnschienen selbst getötet haben, nicht in der RealitĂ€t, sondern in einem anderen Traumlevel aufwachen.cite-ref-68[68] Das wĂŒrde auch erklĂ€ren, warum Cobb nicht mehr ohne Sedierung trĂ€umen kanncite-ref-69[69] – er befindet sich in einem Traum. Die Autoren stĂŒtzten sich dabei unter anderem auf das im Film in Mombasa gezeigte Treffen Cobbs mit Eames und die anschließende Verfolgungsjagd. Eames konnte in Sekundenschnelle Jetons fĂ€lschen,cite-ref-70[70] und Luftaufnahmen zeigen eine labyrinthĂ€hnliche Umgebung. In einer surreal anmutenden Umgebung tauchen plötzlich Verfolger auf, und der Kellner einer Bar macht lautstark auf Cobb aufmerksam.cite-ref-71[71]

Andererseits sagt Cobb, als Ariadne ihm ihr gerade angefertigtes Totem zeigt, dass der Kreisel Mals Totem gewesen sei. Welches Cobbs Totem ist, wird im Film nicht erwÀhnt. Allerdings trÀgt Cobb in allen Traumsequenzen seinen Ehering am linken Ringfinger, in den Realweltszenen und der Abschlusssequenz hingegen nicht.

Rezeption

Kritiken

Der Film wurde ĂŒberwiegend positiv aufgenommen. Laut Rotten Tomatoes befanden 87 % der Kritiker den Film als gut, wĂ€hrend 91 % des Publikums den Film positiv werteten (Stand: Juli 2021). Laut Kritikerkonsens sei Inception „klug, innovativ und spannend, [
] der seltene Sommerblockbuster sowohl auf emotionaler als auch auf intellektueller Ebene.“cite-ref-inception-movie-reviews-pictures-72-0[72] Metacritic ermittelte auf Basis der Bewertung von 42 Kritiken eine Durchschnittswertung von 74 von 100 möglichen Punkten (Stand: Juli 2021).cite-ref-73[73]

Auch bei der IMDb wurde der Film sehr positiv aufgenommen. Der Film wurde in der IMDb durchschnittlich mit 8,8 von 10 möglichen Sternen bewertet und belegt dort derzeit (Stand: MÀrz 2023) Platz 14 der bestbewerteten Filme.

US-amerikanische Kritiken

Roger Ebert lobte in der Chicago Sun-Times, Inception sei „atemberaubend“ und „durch und durch originell“. Er wirke wie aus einem neuen Stoff geschneidert, basiere dabei aber dennoch auf den Grundlagen eines Actionfilms. Der Film sei ein „verwirrendes Labyrinth“, der Stoff fĂŒr „endlose Analysen“ biete. Spoiler könnten dem Werk nichts anhaben, denn das Wissen um das Ende offenbare dem Zuschauer nichts, solange er den Weg dorthin nicht kenne.cite-ref-74[74]

David Denby vom New Yorker dagegen sieht die Traumsequenzen nur als ĂŒberdrehtes Gimmick, um genre-ĂŒbliche Action-Sequenzen zu verdoppeln und zu verdreifachen, alles begleitet vom „Posaunen-GeblĂ€se von Hans Zimmers Musik, die uns fast zur Taubheit und Unterwerfung prĂŒgelt“. Nur die wenigen Szenen zwischen Cotillard und DiCaprio zeugten von menschlicher Tiefe. Trotz der humanistischen Inhalte habe man „das GefĂŒhl, dass fĂŒr Nolan menschliche Schrullen nichts weiter sind als austauschbare Teile innerhalb des umfassenden, visuellen Konzepts“.cite-ref-75[75]

Negative Kritik erhielt Inception auch durch David Edelstein. Er sieht in der allgemeinen Begeisterung einen zwanghaften Hype, den er sich nicht erklĂ€ren kann.cite-ref-76[76] Patrick Goldstein von der Los Angeles Times kritisierte Edelsteins Meinung: „[
] was wir nicht brauchen, ist eine Kritik, die den Film prĂŒgelt, nur weil er so viel Anerkennung bekommt.“cite-ref-77[77]

Deutsche Kritiken

FĂŒr Kino.de ist der Science-Fiction-Actionthriller nicht nur „virtuos verschachtelt“, sondern auch „visuell visionĂ€r“: „DiCaprio meistert seine Rolle als komplex angelegter Protagonist ohne MĂŒhe und insbesondere seine Szenen mit Cotillard verfĂŒgen ĂŒber betrĂ€chtliche emotionale Wucht. Geklotzt wird auch bei den Actionsequenzen, die mehrfach unĂŒbersehbare Bond-Parallelen aufweisen.“cite-ref-78[78] Cinema meldete euphorisch: „FĂŒr diesen Film wurde das Kino erfunden: hochintelligenter und visuell einzigartiger Cyberthriller.“cite-ref-79[79] Auch auf filmstarts.de wird die OriginalitĂ€t und ungewöhnliche KomplexitĂ€t des Werks hervorgehoben: Wer sich auf dessen surreale Welt einlĂ€sst, „setzt mit dem Kauf einer Kinokarte ein deutliches Zeichen gegen die Blockbuster-Gleichmacherei Hollywoods.“cite-ref-80[80]

Kritischer Ă€ußerte sich die taz ĂŒber die Fantasielosigkeit der Traumwelten, die „vergleichsweise klar strukturiert, funktional“ seien: „Was möglich wĂ€re, bleibt mit der aus dem Trailer bekannten Sequenz, in der Paris zum Sandwich geklappt wird, bloße Andeutung: verrĂŒckter wird’s nicht. Höchstens, dass spĂ€ter mal unfahrplanmĂ€ĂŸig die Bahn kommt.“cite-ref-81[81] Auch Andreas Borcholte vom Spiegel bezeichnete die Traumwelten als „nĂŒchtern und rational“, hob jedoch die „atemberaubende[n] Bilder“ hervor.cite-ref-82[82]

Das Lexikon des internationalen Films bezeichnete den Film als „brillant konstruierte[n], streckenweise sehr actionbetonte[n] Science-Fiction-Film voller komplexer Doppelbödigkeiten, der die Grenzen zwischen TrĂ€umen und WĂŒnschen, Manipulation und Wirklichkeit aufhebt“.cite-ref-83[83]

Einspielergebnisse

Inception spielte bei ungefÀhren Produktionskosten von 160 Millionen Dollar rund 836,8 Millionen US-Dollar ein, davon rund 292,6 Millionen US-Dollar in den Vereinigten Staaten.cite-ref-84[84] Bereits am ersten Wochenende der Veröffentlichung wurden 62 Millionen US-Dollar eingenommen.cite-ref-85[85] Damit ist die Produktion auf Platz 97 (Stand: 19. April 2025cite-ref-vorlage-boxofficemojo-alltime-world-86-0[86]) der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten.

In Deutschland sahen bis Ende 2010 insgesamt 3.426.456 Kinozuschauer den Film, womit er der vierterfolgreichste Film im Jahr 2010 war.cite-ref-ffalist-87-0[87] Etwa ein Drittel aller Kinobesuche entstanden in der ersten Woche der Veröffentlichung (Stand: August 2012).cite-ref-88[88]

Der Vertrieb auf DVD- und Blu-ray-Medien war ebenfalls ein Erfolg. Nach Verkaufsstart belegte Inception in den Vereinigten Staaten Platz eins der DVD- und Blu-ray-Verkaufscharts. Dabei betrug der Blu-ray-Anteil der verkauften Medien 65 % (Stand: Dezember 2010). Dieses VerhÀltnis war bis dato unerreicht.cite-ref-89[89]cite-ref-90[90]

Auszeichnungen

Inception erhielt verschiedene Auszeichnungen, die sich hauptsĂ€chlich auf das Drehbuch Nolans und die Filmmusik beziehen. Bei acht Nominierungen bei der Oscarverleihung 2011 gewann der Film insgesamt vier Oscars. Auch das Szenenbild konnte viele Preisverleiher ĂŒberzeugen.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung verlieh der Produktion das PrĂ€dikat besonders wertvoll. In der Bewertung der FBW heißt es unter anderem:

„In der Traumwelt dieses Films ist alles möglich – es muss nur realistisch dargestellt und in sich schlĂŒssig sein. Und diese Aufgabe meistert Nolan souverĂ€n. [
] So glaubwĂŒrdig und spielerisch wie hier wurde vorher noch nie im Kino die Illusion von Schwerelosigkeit erzeugt und auch sonst ist INCEPTION prall gefĂŒllt mit Phantasmagorien, die von Nolan grandios konzipiert und in Szene gesetzt wurden. Durch die intensiven Leistungen der genau passend besetzten Darsteller gelingt es Nolan zu verhindern, dass seine Geschichte nach dem Motto ‚wenn alles möglich ist, ist auch alles egal‘ zu einer reinen cineastischen Trickkiste wird. Vor allem Leonardo DiCaprio und Ellen Page erden so diesen Traum von einem Film.“

–

Deutsche Film- und Medienbewertung

Nachwirkung und Parodien

Inception wurde mehrfach parodiert, unter anderem in den Zeichentrickserien Die Simpsons mit der Folge How I Wet Your Mother, South Park mit den Folgen Insheeption und Grounded Vindaloop, Robot Chicken mit The Godfather of the Bride 2 und Rick and Morty mit Lawnmower Dog. Nachahmungen auf Inception-Inhalte sind ebenfalls in Scary Movie 5 zu sehen.cite-ref-92[92]

Im 2011 von Lil Wayne veröffentlichten Musikvideo 6 Foot 7 Foot sind einige Elemente aus dem Film vorhanden, so lÀsst sich z. B. der schlafende Lil Wayne in eine Badewanne kicken, um geweckt zu werden, ebenso wie Leonardo DiCaprio am Anfang des Filmes.

Im Videospiel Duke Nukem Forever wird ebenfalls ein sich endlos drehender Kreisel gezeigt, der im Film Auskunft ĂŒber den Traumzustand gibt.cite-ref-93[93]

2016 belegte Inception bei einer Umfrage der BBC zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts den 51. Platz.

Der Film war namensgebend fĂŒr die Inception-Architektur bei Convolutional Neural Networks.cite-ref-94[94]

Literatur

‱ Christian Bumeder (aka Bumillo): Mediale Inception. Zu einer ErzĂ€hltheorie des Bewusstseinsfilms. Königshausen & Neumann, WĂŒrzburg 2014, ISBN 978-3-8260-5313-9.
‱ Hubert Carl: Inception. „The Dark Knight“ Regisseur Christopher Nolan schickt Leo DiCaprio und uns einmal um die ganze Erde – und in die unendliche Welt unserer intimsten TrĂ€ume. In: Treffpunkt Kino. August 2010, S. 27.
‱ Christopher Nolan: Inception: The Shooting Script. Welcome Books, 2010, ISBN 978-1-60887-015-8 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
‱ Thorsten Botz-Bornstein: Inception and Philosophy: Ideas to Die for. Open Curt Pub, 2011, ISBN 978-0-8126-9733-9 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
‱ David Kyle Johnson, William Irwin: Inception and Philosophy: Because It’s Never Just a Dream. John Wiley & Sons, 2011, ISBN 978-1-118-16889-9 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
‱ Warner Bros. (Hrsg.): Produktionsnotizen (nicht betitelt). (inceptionmovie.warnerbros.com (Memento vom 10. MĂ€rz 2012 im Internet Archive) [PDF]).

Weblinks

Commons

: Inception

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Offizielle InternetprĂ€senz (englisch)
‱ Inception bei IMDb
‱ Inception bei Rotten Tomatoes (englisch)
‱ Inception bei Metacritic (englisch)
‱ Inception in der Online-Filmdatenbank
‱ Inception in der Deutschen Synchronkartei
‱ Inception Shooting Script / Filmdrehbuch von Inception (PDF; 371 kB; englisch)
‱ Produktionsnotizen zu Inception von Warner Brothers (Memento vom 10. MĂ€rz 2012 im Internet Archive) (PDF; 167 kB; englisch)

Einzelnachweise

cite-note-fsk-11. Freigabebescheinigung fĂŒr Inception. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juli 2010 (PDF; PrĂŒf­nummer: 123 564 K).
cite-note-jmk-22. Alterskennzeichnung fĂŒr Inception. Jugendmedien­kommission.
cite-note-33. ↑ Ulrich Kriest: Inception. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 14. Juni 2021. (=filmdienst 16/2010)
cite-note-collider-com-44. ↑ Steve Weintraub: Christopher Nolan and Emma Thomas Interview INCEPTION. They Talk 3D, What Kind of Cameras They Used, Pre-Viz, WB, and a Lot More! collider.com, 25. MĂ€rz 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 22. MĂ€rz 2011; abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/collider.com
cite-note-telegraph-55. ↑ John Hiscock: Inception: Christopher Nolan interview. Film Makers on Film. telegraph.co.uk, 1. Juli 2010, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch).
cite-note-latimes-66. ↑ Geoff Boucher: ‘Inception’ breaks into dreams. On the set. Los Angeles Times, 4. April 2010, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch, mehrseitig).
cite-note-77. ↑ Peter Howell: Howell: Relax and enjoy the ride, Inception director says. thestar.com, 15. Juli 2010, abgerufen am 6. Juli 2012 (englisch).
cite-note-88. ↑ Romain le Vern: Inception par Christopher Nolan: Interview, rĂ©fĂ©rences, indices
 excessif.com, 15. Juli 2010, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Juli 2010; abgerufen am 6. Juli 2012 (französisch).
cite-note-99. ↑ Lars-Olav Beier: „Unser Hirn ist voller Implantate“. In: Spiegel Online. 29. Juli 2010, abgerufen am 6. Juli 2012.
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cite-note-213. Inception. (PDF; 167 kB) Warner Bros., S. 16, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch, Produktionsnotizen).
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cite-note-2323. ↑ Inception. (PDF; 167 kB) Warner Bros., S. 18–19, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch, Produktionsnotizen).
cite-note-2424. ↑ Inception. (PDF; 167 kB) Warner Bros., S. 19–22, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch, Produktionsnotizen).
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cite-note-2828. ↑ Inception. (PDF; 167 kB) Warner Bros., S. 22–24, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch, Produktionsnotizen).
cite-note-2929. ↑ Christopher Nolan Tested 3D Conversion For ‘Inception’, Might Use Process For ‘Batman 3’. The Playlist, 14. Juni 2010, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch).
cite-note-3030. ↑ Brian Gallagher: Inception Being Converted to 3D Blu-ray? MovieWeb, 24. Februar 2011, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. Februar 2011; abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.movieweb.com
cite-note-wired1-3131. ↑ Terrence Russell: How Inception’s Astonishing Visuals Came to Life. Wired.com, 20. Juli 2010, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch).
cite-note-3232. ↑ Ian Failes: Inception. fxguide.com, 31. Juli 2010, abgerufen am 4. Juni 2012 (englisch).
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cite-note-hanszimmerinterview-3434. ↑ Rick Florino: Interview: Hans Zimmer talks „Inception“ Score. artistdirect.com, 7. Dezember 2010, abgerufen am 11. Juni 2012 (englisch).
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cite-note-magix-3636. ↑ Georg KrĂŒger: Das Geheimnis hinter dem Inception Soundtrack. Magix Magazin, 4. August 2010, abgerufen am 11. Juni 2012.
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] Nolans Traumwelten sind so nĂŒchtern und rational wie ein Michael-Mann-Film, so rasant wie ein Bourne-Abenteuer oder – im Falle der Schneefestung – Hommage an die Bond-Filme der Siebziger. Aber wahrscheinlich wĂ€re es eine schiere Überforderung des Zuschauers, auch noch irritierend-absurde David-Lynch-Elemente in einen ohnehin schon ĂŒberkomplexen Plot zu integrieren.“
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